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> Spoiler 2535, Der Seelen-Kerker von Frank Borsch
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Note 1 [ 21 ] ** [20.39%]
Note 2 [ 45 ] ** [43.69%]
Note 3 [ 18 ] ** [17.48%]
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Wie gefällt die Schreibe des Autors?
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Note 3 [ 10 ] ** [9.71%]
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Note 5 [ 4 ] ** [3.88%]
Note 6 [ 3 ] ** [2.91%]
Nichtbewertung Schreibstil [ 3 ] ** [2.91%]
Abstimmungen insgesamt: 206
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Mr Frost
Beitrag 30.03.2010, 04:21
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Terraner
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ZITAT(jogo @ 25.03.2010, 15:27) *

ZITAT(Mr Frost @ 25.03.2010, 15:18) *

ZITAT(Laire der Einäugige @ 19.03.2010, 19:11) *

Was für ein hanebüchener Unsinn! Ein intelligent werdender Okrill, ein do-it-yourself-Seelenkerker, Sinnafoch, der putscht.... nee, was für ein Quatsch!

Laire hat nur zu Recht!

Na klar ist das Unsinn... Aber wenn ich mal so fragen darf: Müsste man dann nicht alles aus der SciFi-Szene (oder lasst mich besser sagen: VIELES) als Unsinn abgetan werden?
Ist das Spiel der Phantasie in diesem Genre tatsächlich Gesetzmäßigkeiten zu unterwerfen, was erlaubt und was nicht erlaubt ist?
Oder ist es eher so, dass es einfach eine Variante dieses Genre ist, das euch zu sehr ins fantasyhaftige abgleitet und ihr damit keinen Spaß habt?
Nicht böse gemeint, aber ich wollte das rein interessehalber hinterfragen.

Es stimmt, daß in der SF selbst "fast alles" erlaubt ist. Im PR-Kontext hat mir die Handlung des vorliegenden Romans jedoch leider nicht zugesagt.
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Mr Frost
Beitrag 30.03.2010, 04:27
Beitragslink: #162


Terraner
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ZITAT(Laire der Einäugige @ 25.03.2010, 19:00) *

ZITAT(Mr Frost @ 25.03.2010, 15:24) *

Die Vorgängerbände von Frank Borsch konnten leider nicht überzeugen. Beim dritten "Sinnafoch"-Roman hatte ich gehofft, daß hier endlich wieder mehr Qualität vorgelegt werden könnte. "Leider, leider, leider", wie der unsägliche "Philip"-Okrill sicher eingestimmt hätte, war das Gegenteil der Fall.

Der Konflikt zwischen Cedosmo und Sinnafoch war eher von der banalen Sorte. Die Einblicke in die Frequenzmonarchie und die Vorgänge in der "Feste" konnten mich weder faszinieren noch überzeugen.
Die Passagen über Philip waren aus meiner Sicht dermaßen trivial, peinlich und kindisch, daß es mir beim Lesen häufig die "Fremdschäm-Schamesröte" ins Gesicht getrieben hat. Weder stilistisch noch inhaltlich konnte mich die Neben(?)handlung um Philip überzeugen ("Ja. Ich...i-ich...i-i-ich..."/ "Ich jetzt sprechen kann..." "Er war böse zu Sinnafoch. Böse.Böse.Böse" etc.). Es war eine einzige Qual, dieses Bändchen bis zum Ende zu lesen.
Über die traurige Story über einen sprechenden Okrill und einen plötzlich rebellierenden Sinnafoch möchte ich mich diesmal nicht auslassen. Der ein oder andere wird sicherlich auch dies überzeugend gefunden haben. SEUFZ...
Das einzig Storyrelevante war für mich die Verlegung der Truppen der Frequenzmonarchie nach Anthuresta.
Obwohl ich den Band in Urlaubsstimmung gelesen habe, habe ich mich sehr geärgert. Mehr als eine freundliche "5" für den Autor und die Story kann ich diesem PR-Band beim besten Willen nicht geben und ich bin langsam enttäuscht, was dieser Zyklus abgesehen von guten Einzelleistungen zu bieten hat.



Ach, übrigens, die Philip-Ich-Perspektive hat mich frappierend an Gollum aus HdR erinnert. Hab schon den Ausspruch erwartet: "Sinnafoch - mein Schatz...."

Mit Gollum allerdings habe ich damals "mitfühlen" können, wink.gif. Du hast Recht: Die Ähnlichkeit ist frappierend. Sollte FB eine Hommage versucht haben...?
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DrSeltsam
Beitrag 02.04.2010, 12:30
Beitragslink: #163


Marsianer
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Ich fand es sehr interessant, dass in 2503 (Die Falle von Dhogar) Schlachtlichter als etwas unglaublich wertvolles dargestellt wurden. Der Verlust eines Schlachtlichts war schon eine Katastrophe und ein großer Verlust.
30 Bände später ist ein Schlachtlicht, laut Sinnaforch, ein leicht zu ersetzendes Massenwahre. So ändern sich wohl die Pläne der Expokraten.

Abgesehen von solchen Wiedersprüchen, ein sehr schöner Roman. Ich bin gespannt, wie das alles weitergeht.


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xmpp auf Anfrage.
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Sollaner
Beitrag 02.04.2010, 21:42
Beitragslink: #164


Siganese
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Klasse Spoiler!

So kann ich hoffentlich schnell meine Wissenlücke wieder schließen. Toll, das es soviele Leser gibt, die ihr Wissen teilen.



Thumps up!


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Wer nicht verrückt ist, ist nicht normal!
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jogo
Beitrag 05.04.2010, 10:37
Beitragslink: #165


Kosmokrat
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Habe fertig! smile.gif

Für mich ein schöner Roman aus der Feder von Frank Borsch, der es immer wieder versteht dem Charakter Sinnafoch einigen Tiefgang zu verleihen.
Allerdings gab es auch Ungereimtheiten im Roman, die mir ein wenig aufgestoßen sind. Dass Frank Borsch plötzlich die Schlachtlichter als leicht ersetzbar beschreibt, während sie zuvor unersetzlich waren, ist schon diskussionswürdig. Auch das mit dem Gedankenleser/Freund war seltsam. Zum einen kann Sinnafoch alles auslesen, aber auf der anderen Seite wird der Freitod-Versuch von Kruuper nicht erkannt und dass es Philip war, der ihm den aufgeschlitzten Anzug notdürftig verklebte. Da schien mir Frank etwas unkonzentriert zu sein. Oder steckte mit diesem vermeintlichen Schnitzer des Gedankenlesers mehr dahinter?
Es passt nicht in die Welt der FM? Aber dann würden wiederum einige andere Dinge im Roman nicht passen.
Positiv empfand ich in der Tat die Perspektive des Okrill Philips. Dies hatte FB nach meiner Meinung wirklich sehr schön rüber gebracht.
Durch diese Ebene war es auch möglich Kruuper recht dacettenreich darzustellen. Allerdings als ein gebrochener Opportunist. Jemand der sich selbst und alles andere aufgegeben hatte, wie auch der Schluss zeigt, als ausgerechnet Philip für dessen Rückführung in Sinnafochs Fänge sorgt. Ich bin nicht sicher, ob Frank diesen Charakter noch einmal bringen wird. Erstundlich empfand ich auch den warnenden Hinweis an Philip, dass nicht alles ein Freund ist, den man als (Gedanken-) Freund versteht.
In diesem Roman wurde für mich auch deutlich, dass der Okrill keineswegs als 5. Kolonne zu sehen ist. Vielmehr zeigt es die Fähigkeit Sinnafochs auf sich alles zu unterwerfen. Und wenn er es nicht mit Manipulationen schafft, dann eben mit Mord.

Was mich mal wieder geärgert hatte, war der Titel. Er klingt zwar gut, aber wieder einmal wurde ein Titel verwendet, bei dem man von Gück sagen kann, dass es so etwas wie einen Seelen-Kerker auf mehr als eine nebensächliche Erwähnung bringt.
Ich möchte bei der Gelegenheit die Autoren dringend darum bitten, sich dieser Sache gewissenhafter anzunehmen, denn ich fühle mich bei so etwas schon ein wenig veralbert. Wenn es nur 2 Seiten mehr gewesen wären, die vielleicht die schrecklichen Qualen eines Cedosmo in diesem Seelen-Kerker beschrieben hätten... Aber es damit abzuhandeln: "Das wagst du nicht"... "Oh doch" .... das war schwach. Dies ist nicht nur die Kritik in diesem Roman, sondern auch bei etlichen anderen!

Ob nun eine Frank Borsch eine Hommage auf Herr der Ringe beabsichtigt hatte oder nicht, kann nur er klären. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, hätte ich hier nicht davon gelesen. Allerdings erscheint es mir selbst dann noch als eine ... gewagte ... These. Was sollte das Synonym für den Schatz sein? Der Gedanken-Freund???? Ich weiß nicht Recht.

Storyline wegen des für mich verpatzten Titels nur eine 3. Für den Autor ein klare 2.


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Wir sind geboren, um zu leben mit den Wundern des Augenblicks.

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Lord Valium
Beitrag 07.04.2010, 00:16
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Der Seelen-Kerker,zum Teil sehr interessant,aber warum der Titel,wenn der
eigentliche Seelenkerker erst auf den letzten Seiten auftaucht?
Das scheint mir sowieso größtenteils abgesprochen zu sein.
Heft Titel,die erst zum Schluß Bestätigung finden...
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Nagilum
Beitrag 07.04.2010, 22:18
Beitragslink: #167


Superintelligenz
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Also, der Roman hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn der Geschichte mit dem Seelenkerker im Stiftformat reichlich konstruiert wirkt. Auch stellt sich mir die Frage, was Sinnafoch jetzt gewonnen hat? Durch den "Mord" wird er ja nicht automatisch alle Befugnisse (Berechtigungen) geerbt haben. Hier wurde wieder mal zu kurz gedacht, oder Vatrox Nr. 2 hat tatsächlich seine Finger im Spiel und Sinnafoch protegiert - dann würde ich das aber auch gern lesen.


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Ad astra!

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Kremm Andreas
Beitrag 10.04.2010, 00:02
Beitragslink: #168


Marsianer
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Gut geschrieben. 2+2
Gruß Andreas
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piko
Beitrag 14.04.2010, 13:27
Beitragslink: #169


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dry.gif
Mir hats jetzt nicht so gut gefallen.

Warum muss es bei der Gegenseite immer irgendwelche Irren geben die von anderen Irren gewaltsam abgelöst werden? So wird das doch nie was...

Auch die Sache mit dem intelligentem Okrill fand ich zwar eine gute Idee, mir hat die Umsetzung aber nicht wirklich gefallen. Mir ging das irgendwie zu schnell.


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